Die Fakten
Der Markt Prien ist die größte Gemeinde am Chiemsee mit etwa 11.000 Einwohnern. Früher Verwaltungs- und Gerichtsort der Vögte, bietet die Marktgemeinde heute ein vielfältiges Freizeit-, Kultur- und Gesundheitsangebot, also viel Erholung und wundervolle Perspektiven. Läden für den alltäglichen Bedarf, wie auch für Genuss und Muße sind keine Mangelware. Die Priener Gastgeber waten mit vielfältiger Kulinarik auf. Wer zu den Inseln Herren- und Frauenchiemsee aufbricht, startet zumeist von Prien-Stock, dem Hafen und Hauptsitz der Chiemseeschiffahrtsgesellschaft.

Prien ist Standort eines Kreiskrankenhauses, einer privaten Frauenklinik und dreier Kurkliniken.

Das Bildungsangebot ist breit gefächert. Grund-, Haupt- und Förderschule, Realschule, Gymnasium und Freie Waldorfschule werden durch Volkshochschule, Musikschule sowie durch private Lehreinrichtungen ergänzt. Besonders stolz sind die Priener auf das Goethe-Institut, das nunmehr seit 30 Jahren besteht und bisher an die 35.000 Studierende an den Chiemsee lockt.

Zu all dem Angebot gibt es rund 110 Vereine und Gruppen, die für Interessierte jedmögliche Betätigung anbieten und das Leben in der Marktgemeinde mitgestalten. In Prien ist immer was los!

Aus der Geschichte
Prien am Chiemsee wurde zwar erst in der Mitte des 12. Jahrhunderts (etwa 1158), als Verwaltungsort der Grafen von Falkenstein gegründet, besiedelt war dieses Gebiet aber schon bereits in keltischer und römischer Zeit. Auch der Name Prien leitet sich von der keltischen Bezeichnung für den Fluss Prien, nämlich „Brigenna“ – Die aus den Bergen kommende – ab. Älter noch als Prien selbst sind die eingemeindeten Orte Trautersdorf, Riedering, Antwort und andere.

Als dieser zentraler Verwaltungsort bildeten drei Eckpfeiler die Priener Geschichte: Das Gericht, die Pfarrei und der Markt.

Prien war zuvor in erster Linie eine Handwerkersiedlung. Berufszweige aller Art entstanden rund um die Pfarrkirche und ab 1400 im Handwerksviertel “Am Gries”, das als Ensemble unter Schutz steht und in jedem Fall einen Spaziergang wert ist. Mit den Wochen- und Jahrmärkten bildete das Gewerbe über Jahrhunderte den wirtschaftlichen Hintergrund der Gemeinde.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 wurde Prien eine selbständige politische Gemeinde. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg im Jahre 1860, der allgemeinen Öffnung des Königsschlosses Herrenchiemsee 1886 und der 1887 erbauten Chiemsee-Bahn, die noch heute den Bahnhof mit dem Hafen verbindet, wurde auch das Zeitalter des Tourismus eingeläutet. Die Chiemseeschifffahrt, wurde ausgebaut und es entstanden Hotels und Fremdenpensionen. Zahlreiche Städter bauten wunderschöne Villen als ihre Sommersitze, Maler eroberten die Region und bildeten die wundervolle Landschaft rund um das Bayerische Meer und die Menschen, die hier lebten ab. Allgemein herrschte Aufbruchsstimmung.

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts blieb jedoch die Einwohnerzahl Priens relativ konstant bei etwa 300 Einwohnern. Dann stieg die Einwohnerzahl rapide an, denn seit den 1950er Jahren boomt Prien als Ziel für Sommerfrischler, Sportbegeisterte und Erholungssuchende. Heute leben etwa 11. Menschen in der bunten Marktgemeinde.

Was wir in Prien heute erleben und gerne empfehlen

Unser Tipp für eine kleine Shoppingtour
Unserem Eindruck nach ist Prien ein kleines, gemütliches Städtchen. Wir bummeln gerne durch die Straßen und schauen immer wieder in die vielen kleinen Läden hinein, die mit Liebe geführt werden und in denen es immer etwas Schönes zu entdecken gibt – Dekoartikel, Regionales Handwerk, diverse Leckereien, esoterische Utensilien, Zirbenholz in allen Varianten, Kunst, Gemälde, Heimatverliebtes, zauberhafte Blumen, Romantische Möbel, Designobjekte, Lifestyle und Sportartikel, Schuhe, Kleidung – das Angebot ist groß.

Unser Tipp für den Gaumen
Am liebsten verweilen wir im zauberhaften „Della Nonna“, bei einer authentisch italienischen Speise, einer leckeren Torte und Latte Macchiato in urgemütlichem Flair. Die italienischen Abende seien besonders empfohlen – aber unbedingt reservieren! Wer Chiemseefisch mag, sollte entweder dem Wagenhäuser an der Bernauer Straße oder der Fischhütte Reither einen Besuch abstatten. Hmmmm, da läuft uns das Wasser im Wund zusammen!
Unser Tipp für einen schönen Spaziergang
Da die Priener Seepromenade zwar nett aber nicht so unser Ding ist, empfehlen wir einen Spaziergang im Erholungsgebiet Eichental und entlang der Prien. Hier kann man müde Knochen in Schwung bringen, tief einatmen und einiges über Tier und Natur im Priental lernen.

Unser Tipp für ein kleines Abenteuer
Der Priener Kletterwald unten am See ist einen Ausflug auf jeden Fall wert. Nach einer kurzen Einweisung hangeln wir uns hier von Baum zu Baum auf diversen spannenden und sehr unterschiedlichen Routen. Für die Kleinen gibt es eigene Bereiche, sie dürfen aber nicht unbeaufsichtigt bleiben.

Unser Tipp für eine Ausfahrt auf den See
Wer nicht mit der Chiemseeschiffahrt unterwegs sein mag, sondern lieber in einem kleinen Boot selbst auf Tour gehen möchte, kann sich beim Schraml – am Priener Badestrand – ein Boot leihen. Es gibt Elektro-, Tret-, Segel- und Ruderboote. Nach dem Trip entspannen wir uns in der Lounge oder auf der Terrasse und lassen den Tag an uns vorüberziehen.

Unser Tipp für einen Badetag
Ein Badetag in Prien verbringen wir am liebsten bei Conny am Schöllkopf. Hier ist es urig gemütlich, nicht gar so umtriebig, einfach schön. Die sehr leckeren selbstgebackenen Kuchen und selbstgemachten Salate ergänzt Conny mit Flammkuchen und anderen Leckereien. Sehr lecker!

Unser Tipp für eine Fahrradtour
Das Fahrrad ist das Beste Fortbewegungsmittel hier, denn vom Sattel aus lässt sich die Gegend erst richtig entdecken und der Zauber aufsaugen. Abgesehen vom Priener Zentrum sind die Radwege gut ausgebaut und führen durchs Eichental, an Wildenwart bis nach Aschau, oder zum See und natürlich auch um den See herum. Badesachen und Picknick einpacken und auf geht’s.

Unser Tipp für eine Naturtour
Da haben wir gleich zwei Tipps auf Lager: Wer die Möglichkeit hat an einer Kräuterwanderung von Ilona Baur vom Kräuterzauber Chiemsee teilzunehmen, der sollte das nutzen, denn das ist echt ein Erlebnis und man kann viel lernen und erfahren.
Wer es mit Kräutern nicht so hat, dem sei eine Wanderung entlang der Prientaler Flusslandschaft empfohlen. Die Prien ist mit rund 30 Kilometern Bayerns längster Wildbach und der Weg von der Quelle am österreichischen Spitzstein bis zur Mündung im Chiemsee im Schafwaschener Winkel – wo man übrigens auch prima baden kann ist abwechslungs- und aufschlußreich, einfach wunderschön.

Unser Tipp für Leseratten
Prien hat eine richtig kuschelige und gemütliche, gut sortierte Bücherei, die für jede Lesevorliebe sicher das richtige bietet. Das obere Geschoß ist für Kinder eingereichtet und bietet neben Büchern, CD’s und DVD’s auch Brettspiele in großer Zahl. Immer wieder finden Lesungen und auch Vorlesetage statt. Die Sonnenterrasse der Bücherei lädt mit ihrem Flair und ihren gemütlichen Loungemöbeln zum Verweilen ein. Dazu kann man sich leckeren Kaffee oder auch Cappucino holen. Ein Besuch lohnt sich also nicht nur bei Regen.

Unser Tipp für einen Saunatag
Im Prienavera, dem Priener „Erlebnisbad“ gibt es eine feine kleine Saunalandschaft in der wir gerne entspannen. Es gibt eine Blockhaussauna (Kelosauna), eine finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Laconium sowie einem Salzraum, um den Alltag hinter sich zu lassen und zu geniessen.

Unser Tipp für einen sportlichen Tag
Wer richtig beraten und ein gutes Training absolvieren möchte, der kommt am Aktiva Medici nicht vorbei. Neben der üblichen Physiotherapie kann man hier seinen vom Team individuell ausgearbeiteten Traininsplan an Geräten im Fitnessbereich absolvieren, oder an einem der vielen Kurse teilnehmen. Immer an der Seite steht uns hierbei das sympathische Team aus Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern. Und der Lohn für all die Mühen könnte ein Besuch des hauseigenen Hamam sein und anschliessend einen leckeren Sportdrink auf der Sonnenterrasse. Einfach wunderbar!

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